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Hier nun meine Skizzen für zwei Projekte, bei denen ich auf dein fachliches Urteil angewiesen bin. Du musst mir helfen eine realistische Einschätzung zu gewinnen und zu einem klaren Bild hinsichtlich der Kosten, des Aufwands (Personen) und der Zeit, die man dafür aufwenden muss, zu gelangen.

Natürlich kannst Du mir keine detaillierten Angaben oder gar einen Kostenvoranschlag erarbeiten, aber gewisse Rahmenangaben wären gut.

Wenn Du daher weitere Fragen hast oder Beispiele, Hinweise etc. benötigst, gib mir Bescheid. Es ist für mich jedenfalls klar, dass diese Projekte auf einen langen Zeitraum (mind. 3-5 Jahre) angelegt sind und sich dazu im Lauf der Zeit auch weiterentwickeln werden müssen.

Meine Vision ist kurzum: Eine Plattform, in/auf/mit der Forscher wie ich (und Daniel- Pascal Zorn, etc.) publizieren, uns vernetzen und informieren können. Der Begriff ‚Plattform‘ oder ‚Forum‘ verbindet für mich diese drei Aspekte und weist außerdem, und das ist entscheidend, über das Internet hinaus. 

(Wer weiß, vielleicht gibt man irgendwann jährlich eine Zeitschrift mit Artikel im Print heraus, arbeitet mit anderen Institutionen, Menschen, etc. zusammen. Who knows? Das wären Punkte, bei denen man in Zukunft anknüpfen kann.) 1. Plattform für Philosophie und Forschung Hier ist mein Ziel der Aufbau einer digitalen Plattform oder einer Website, auf der man: – Texte publizieren kann – Kommentare zu diesen Texten verfassen kann; also die Möglichkeit, Diskussion unterhalb der Texte zu führen – Eine Struktur mit verschiedenen Rubriken bezüglich Themen und Bereiche hat – Eine klare Struktur mit schlichtem, aber anschaulichen Design (Da vertrau ich Dir vollkommen), hat – Eine Rubrik mit der Möglichkeit, Spenden anzunehmen, hat – Ev. die Möglichkeit hat, Zugriff auf digitale Karten zu haben (siehe dazu Punkt 2) – (Verschiedenes wie Impressum, Kontakt, ev. Angaben zur Redaktion der Website etc.; ein guter Name fehlt mir ja auch noch) – (Ev. eine Rubrik hat, in der man Ausbildungen anbieten würde; wobei dies auch in der Priorität nicht sehr wichtig, da noch lange nicht spruchreif ist.) Als Anfang für dieses Projekt wäre, denke ich, ein eigener Blog, mit dem ich experimentieren könnte, angemessener, als von Beginn eine riesige Website aufbauen zu müssen. Vielleicht geht das über ein bestimmtes Tool recht rasch, sodass Du mir nur ein bisschen helfen musst. (Daniel-Pascal Zorns Blog ist sehr altmodisch aufgebaut, aber vielleicht als Beispiel für Dich hilfreich: https://rechtfertigung.wordpress.com/) Ein Beispiel für eine digitale Plattform, auf der man Texte publizieren kann und die ich langfristig aufbauen möchte, wäre auch die Website ‚Politische Ökonomie‘ von Otmar Tibes, der mit Daniel-Pascal Zorn und Oliver Weber befreundet ist. (https://politischeoekonomie.com/) Mir gefällt sie prinzipiell ganz gut, wobei ich natürlich thematisch etwas anderes machen möchte, weswegen ich nicht einfach ‚dort‘ mitmachen werde. Außerdem möchte ich natürlich meine eigene Plattform haben. Eine Kommentarfunktion ist, anders als bei Daniels Blog, auch nicht vorhanden. Diese ist für mich aber essenziell, weil ich davon ausgehe, dass herkömmliche soziale Medien zum einen untergehen werden (siehe ‚X‘) und zum anderen für lange und schriftliche geführte Dialoge ungeeignet sind. ‚BlueSky‘ ist zwar ein recht netter Twitter-Ersatz, aber wer weiß wie es dort weitergehen wird; ich bleibe dort zumindest aktiv. Die Kommentarfunktion soll also kein Ersatz für soziale Medien, sondern einfach für lange inhaltliche schriftliche Dialoge angelegt sein (Vielleicht kann man auch beim Design hierauf Rücksicht nehmen). Beim Design fände ich es sehr schön, wenn man Platons 4 Definitionen zur Dialektik, der wichtigsten Fähigkeit des Philosophen, auf der Website als Leitlinien irgendwie illustrieren könnte. Vielleicht hast Du hier ein Ideen. Diese lauten: „Da wir nun zugestanden haben, daß auch die Begriffe sich gegeneinander auf gleiche Weise in Hinsicht auf Mischung verhalten: muß nicht auch mit einer Wissenschaft seine Reden durchführen, wer richtig zeigen will, welche Begriffe mit welchen zusammenstimmen und welche einander nicht aufnehmen? Und wiederum, ob es solche sie allgemein zusammenhaltende gibt, daß sie imstande sind, sich zu vermischen? Und wiederum in den Trennungen, ob andere durchgängig der Trennung Ursache sind?“ (253b-c) „Das Trennen nach Gattungen [katà géne] und daß man weder denselben Begriff für einen andern noch einen andern für denselben halte, wollen wir nicht sagen, dies gehöre für die dialektische Wissenschaft?“ (253d) „Wer also dieses gehörig zu tun versteht, der wird eine Idee als durch viele, die einzeln voneinander gesondert sind, nach allen Seiten sich hindurch erstreckend genau bemerken, und viele voneinander verschiedene, als von einer äußerlich umfaßte, und wiederum eine als durch viele, die insgesamt miteinander verbunden sind, im Eins verknüpfte, und endlich viele als gänzlich voneinander abgesonderte.“ (253d-e) „Da wir nun übereingekommen sind, daß einige Begriffe Gemeinschaft miteinander haben wollen, andere nicht, und einige wenig, andere viel, andere auch überhaupt nichts hindert, mit allen Gemeinschaft zu haben: so laß uns nun das Weitere in unserer Rede so nachholen, daß wir nicht etwa an allen Begriffen betrachten, damit wir nicht durch die Menge in Verwirrung geraten, sondern an einigen der wichtigsten vorzugsweise, zuerst was jeder ist, und dann, wie er sich verhält in Hinsicht des Vermögens der Gemeinschaft mit andern […]“ (254b-c) 2. Datenbank für digitale Karten Hierbei geht es mir um die Möglichkeit, digitale und interaktive [!] Karten zu erstellen, mit denen wir arbeiten können. Ich habe Dir hierfür einige Beispielfotos von handschriftlich angefertigten Karten beigelegt, damit Du den Gedanken dahinter nachvollziehen kannst. Bei komplexen Zusammenhängen ist es immer besonders wichtig, eine anschauliche Zusammenschau und einen guten Überblick zu behalten, weswegen hierfür ‚Karten‘ sowohl für Zeitrahmen als auch „Konstellationsnetzwerke“ mit versch. Autoren Gold wert sind. Allerdings ist man im analogen Bereich natürlich Grenzen unterworfen, die ich digital überwinden möchte. Die Vision wäre der schrittweise Aufbau einer riesigen Karte, mit der man interagieren und verschiedene ‚Schichten‘ ein- und ausschalten könnte, je nach eigenem situativem Bedarf. (Also Autorennetzwerke mit mehreren Schichten hinsichtlich Beruf [Philosoph, Dichter, Literat, Historiker, Ökonom, etc.], Interesse, Lebensort (vor allem bei älteren Autoren sehr wichtig), Ausbildung, etc.) Mir ist bewusst, dass das ein sehr ambitioniertes Projekt ist, aber ich will die Möglichkeiten dafür ausloten, so etwas langfristig aufzubauen, da ich mir ganz sicher bin, dass das, sofern es einmal funktioniert, einen unheimlichen großen Wert für sehr viele Forscher haben wird. Daniel und ich arbeiten also zurzeit mit zwei verschiedenen Arten von Karten: – Zeitstrahlkarte – Konstellationskarte Ich habe Dir zu beiden Arten Bilder angehängt. Leider kann man beide Arten nicht zu einer ‚Gesamtkarte‘ zusammenfügen, weil sonst die verschiedenen Ausrichtungen (also einmal Zeitliches und einmal ‚Bezughaftes‘) im Überblick verloren gehen. Das wären zwei Skizzen, die ich gerne mit deiner Hilfe ausarbeiten möchte.elete it, then start writing!

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